Newsletter Juni 2016

Innovationskraft wecken

Author: Reinhilde Spatscheck, Managing Partner at SHS

Autorin: Reinhilde Spatscheck, Geschäftsführende Partnerin bei SHS

Die Medizintechnik steht vor großen Herausforderungen. Eine älter werdende, von chronischen Krankheiten geplagte Gesellschaft braucht neue diagnostische und therapeutische Ansätze. Aber steigende regulatorische Anforderungen inklusive Generierung klinischer Daten, der Aufbau und die Pflege eines nachhaltigen Qualitätssicherungssystems sowie der häufig lange und damit teure Weg in die Regelerstattung sind gerade für junge, innovative Unternehmen oft nicht mehr finanzierbar.

Dieses Problem allein durch mehr verfügbares Kapital zu lösen, greift zu kurz. Es müssen auch weitere Innovationsbarrieren beseitigt werden. Hierzu zählen gerade für junge Unternehmen ein gesicherter Zugang zu benannten Stellen; eine rasche, europaweite Vereinheitlichung von Genehmigungsprozessen für klinische Studien, inklusive verbindlicher Bewertungen von Studiendesigns und verlässlicher Genehmigungszeiten der nationalen Aufsichtsbehörden; eine automatische und europaweite Aufnahme neuer Verfahren in die Regelerstattung, analog zu den Regelungen für neue Medikamente.

Nur so können Ärzte zum Wohl der Patienten sichere (CE-Zulassung) und effektive (klinische Studien) Technologien erproben, Vor- und Nachteile bewerten, Verbesserungen initiieren und diese für alle Patienten verfügbar machen.

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