Salvia sichert sich überzeichnete Serie-B-Finanzierung in Höhe von 60 Millionen US-Dollar zur Weiterentwicklung seines Implantats gegen chronische Migräne
Salvia entwickelt die MySalvia-Therapie, eine personalisierte Neuromodulationsbehandlung, die durch einen minimalinvasiven Implantationsansatz die Häufigkeit und Intensität von Migräneanfällen reduzieren soll. Das Unternehmen positioniert die Therapie als Alternative für Patienten, denen die derzeitigen vorbeugenden Behandlungen nicht ausreichend helfen, insbesondere angesichts der hohen Abbruchraten, die für bestehende Migräne-Medikamente gemeldet werden.
Die Serie-B-Finanzierungsrunde wurde von Innovation Industries angeführt, unter Beteiligung von Invest-NL und dem EIC Fund sowie bestehenden Investoren wie SHS Capital. Das Unternehmen gibt an, dass das Kapital die Fertigstellung seines klinischen Programms und den Übergang zur Marktreife unterstützen wird.
Ein Schwerpunkt liegt auf dem Fortschritt von RECLAIM, Salvias multizentrischer, doppelblinder, scheinkontrollierter Studie bei Patienten mit chronischer Migräne, die darauf abzielt, die für die behördliche Zulassung und die Einführung in die Routineversorgung erforderlichen klinischen Nachweise zu erbringen. Parallel dazu plant Salvia, die Zulassungsanträge voranzutreiben, darunter die Erlangung der FDA-Marktzulassung in den USA und die Fortschritte bei den Zulassungen in Europa und Australien.
Salvia hebt außerdem hervor, dass die MySalvia-Therapie von der FDA als bahnbrechendes Medizinprodukt eingestuft wurde, was ihr Potenzial zur Behandlung einer wichtigen ungedeckten Bedarfslücke bei chronischer Migräne unterstreicht. Das Unternehmen weist auf die potenzielle längerfristige Anwendbarkeit der Technologie bei anderen Kopfschmerzerkrankungen wie Clusterkopfschmerzen hin, obwohl die Therapie noch evaluiert wird und noch nicht für die kommerzielle Nutzung zugelassen ist.
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